AutorenBeiträge von Schöne Bücher
Schöne Bücher
Wenn der Berg ruft: Geschichtenerzählen lernen im Salzburger Land.
Bergerlebnis. Das klingt unfassbar gemütlich: eine einsame Berghütte, gelegen auf rund 1200 Metern Höhe. Ein Holzofen, acht Schlafplätze, Dusche und Sauna noch dazu. Was dort passiert? Die Gäste lernen das freie künstlerische Erzählen kennen. So geschehen soll es bei einem Kurs vom 10. bis zum 12. Februar 2023 -...
Schöne Bücher im Pop-up-Store: „Der kleine Weihnachtsbuchladen“ öffnet in Frankfurt/Main.
Premiere. Die Buchbranche trifft sich jedes Jahr im Oktober am Main zur Frankfurter Buchmesse. Doch auch außerhalb dieser Tage dreht sich in der Hessenmetropole vieles ums gedruckte Wort. Im Haus des Buches, mitten in der City an der Braubachstraße gelegen, hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seinen Sitz. Und...
Buchhandlungen – von unabhängiger Expertise bis zum Großkonzern
Blätterkohle. Die Buchhandlung bleibt der magische, sagenumwobene Ort, an dem Leser:innen in Kontakt mit der Literatur kommen. Buchhändler:innen kuratieren ein Buchhandelsprogramm aus jährlich ca. 70.000 Neuerscheinungen.
Von Verlagsbuchhandlungen über Antiquariate bis hin zu einer entsprechenden Spezialisierung (z.B. Reise-, Krimi-, Fantasy-, Comic-/Graphic Novels, Fachbücher) ist das Angebot bei den sogenannten Sortimentsbuchhandlungen...
Bestellweg eines Buches
Regional einkaufen heißt nicht unbedingt nachhaltig
„Kommt morgen“
Buchhandlungen bestellen beim Barsortiment, was sie nicht vorrätig haben. Ist der Titel lieferbar, wird er über Nacht vom Bücherwagendienst zusammen mit anderen Titeln in die Buchhandlung gebracht.
„Dauert ein bißchen“
Muss der Titel vom Barsortiment erst beschafft werden, dauert es einige Tage. Das Barsortiment bestellt...
Nachhaltige Bücher?
Blätterkohle. Die Diskussion über Klimawandel, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hat auch die Buchbranche erreicht. Jährlich werden in Deutschland über 400 Millionen Bücher gedruckt. Nicht zuletzt durch die Lieferengpässe bei Papier wurde Verlagen in den letzten Jahren der Wert des Rohstoffs bewusst. Siegel signalisieren Umweltfreundlichkeit: So etwa der „Blaue Engel“ für...
Verlegerisches Risiko?
Oder in jedem Fall ein Verlustgeschäft?
Blätterkohle. Verlage haben seit jeher das sogenannte „verlegerische Risiko“ in Kauf genommen, um ein ausgewähltes Buchprogramm zusammenzustellen und vorzufinanzieren – auf die Gefahr hin, dass ein Buch sich trotz Vertriebsbemühungen nicht gut verkauft. Wenn ein Buch nicht innerhalb der ersten 18 Monate Anklang findet,...
Wer verdient am Buch?
Verlage
... arbeiten mit vielen kostenintensiven Partnern zusammen: Auslieferungen lagern die Bücher und organisieren den Vertrieb an Buchhandlungen, Barsortimente sowie Onlineshops. Vertreter:innen besuchen Buchhandlungen und informieren über das neue Verlagsprogramm. Marketingexpert:innen werben für die Titel. Der Verlag zahlt die Herstellungskosten: Druck, Satz, Gestaltung, Lektorat, Bilder. Die Autor:innen erhalten ihr...
Das Verlagssystem: systematische Ausbeutung?
Blätterkohle. Das Verlagswesen kam erstmals im 13. Jahrhundert auf und veränderte die Herstellung von Produkten. Damals hatte es nichts mit dem heute verwendeten Begriff des Buchverlags zu tun. Die zentrale Rolle spielte ein Unternehmer, der über viel Kapital verfügte – der Verleger. Er finanzierte Heimarbeitenden den Kauf von Rohstoffen...
Wer druckt Bücher?
Blätterkohle. Auch heute noch ist die Druckerei der primäre Ort des Buchdrucks. Die Größe der Firmen und ihr Angebot ist so vielfältig wie die Erzeugnisse, die dort entstehen. Ebenso wie der Buchhandel unterliegen diese längst einem hohen Kosten- und Zeitdruck.
In den letzten Jahren hat das weitverbreitete Offset-Druckverfahren starke Konkurrenz...
Wer verlegt Bücher?
Blätterkohle. Primär veröffentlichen Verlage Bücher. Sie identifizieren spannende Inhalte für ihre Programme, bereiten die Texte, Grafiken sowieBilder qualitativ auf und geben allem einen würdigen Rahmen. Entstanden ist das Verlagswesen mit der Ausbreitung des Buchdrucks. In Deutschland gibt es für Verlage eine Rechtsgrundlage: das Gesetz über das Verlagsrecht von 1901.
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